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Die Landwirtschaft im Jahr 2011

Die Bayer AG und Monsanto bald ein Unternehmen?

Zitat:
07. Dezember 2011 | 19:25

Monsanto und Co: Totalversagen bescheinigt bei GMO

Mit großen und, wie sich heute zeigt, leeren Versprechen zogen Monsanto, Bayer und ähnliche Konzerne los. Nicht weniger als den Welthunger zu beseitigen, so der Werbeslogan. Nach und nach jedoch wird das wahre Ausmaß der Katastrophe sichtbar, die Langzeitfolgen sind kaum absehbar. Vandana Shiva, die Trägerin des alternativen Nobelpreises, stellte in Berlin eine Studie vor, welche ein vernichtendes Urteil für diese Industrie attestiert. Ob sich hierdurch etwas ändern wird? Wohl kaum. Werfen wir trotzdem einen Blick auf diese Meldung.

Die Grüne Gentechnik gehört mittlerweile in der Landwirtschaft zum Alltag. Kaum ein Landwirt, der konkurrenzfähig bleiben will, kann darauf noch verzichten. Die Folgen für die Umwelt sind schlimm, und jene für den Menschen noch lange nicht in Langzeitstudien erforscht. Der Profite wegen dient der Mensch hier als Beta-Tester.

Bei gentechnisch veränderten Organismen (GVO) wird direkt in das Erbgut der Pflanzen eingegriffen, wobei gezielt Erbgut auch artenübergreifend eingeschleust wird. Ziele hierbei sind zum Beispiel eine Herbizidresistenz, Pilzresistenz, Salz- und Aluminumtoleranz oder auch die Insektenbekämpfung. Den GVO wird unter anderem auch nachgesagt, dass sie einen erheblichen Beitrag zum Bienensterben leisten, jedoch gibt es, soweit ich weiß, noch keine wissenschaftlich gesicherten Beweise.0

Nun zur Studie:

Studie bescheinigt grüner Gentechnik Totalversagen

Ob Monsanto oder Bayer: Die von Saatgutkonzernen im Kampf gegen den Welthunger angepriesenen Wundermittel zur Erntesteigerung halten nicht, was sie versprechen.
Gentechnisch verändertes Saatgut steigert weder die Ernteerträge, noch bekämpft es den Welthunger oder reduziert den Einsatz von Pestiziden.

Der zunehmende Einsatz von grüner Gentechnik in der weltweiten Landwirtschaft hat einer neuen Studie zufolge in vielen Ländern desaströse Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft.
[...]
“Superunkräutern” ist kaum noch beizukommen

Stattdessen gebe es immer mehr „Superunkräuter“, denen mit den herkömmlichen Mitteln nicht beizukommen ist, Schädlinge, die bisher keine waren, und Bauern, die sich in völliger Abhängigkeit der Saatgutriesen befinden und von diesen in den wirtschaftlichen Ruin getrieben würden. [...]
Die Auswirkungen dieser praktischen Monopolstellung zeigten sich unter anderem im Baumwollanbau in Indien, sagte Vandana Shiva. Dort kontrolliere Monsanto 95 Prozent des Saatgutmarktes mit dem Ergebnis, dass sich der Preis für Saatgut in den vergangenen zehn Jahren um über 8000 Prozent verteuert hat.
[...]
Wegen dieser ausweglosen Schuldenspirale hätten sich in den vergangenen zwölf Jahren nach offiziellen Statistiken allein 250.000 indische Bauern umgebracht, sagt die Umweltaktivistin.
[...]
Die Flächen, die von pestizid- und herbidzidresistenten „Superunkräutern“ befallen seien, die durch Auskreuzungen entstanden sind, hätten sich in den vergangenen vier Jahren verfünffacht.
Weltweit sollen bereits 20 Millionen Hektar Ackerland von den Kräutern verseucht sein. Zur Bekämpfung habe Monsanto jetzt ein Mittel auf den Markt gebracht, das dem verpönten Entlaubungsgift „Agent Orange“ gleiche, sagt Shiva.[1]

Lesen wir hierzu einen Eintrag bei Wikipedia, scheint die Realität doch auf der Überholspur unterwegs zu sein:

Resistenz gegen Glyphosat Eine zwischen 2000 und 2004 durchgeführte britische Studie untersuchte, inwiefern herbizidresistenter Raps seine Resistenzeigenschaft auf verwandte Arten überträgt. Im ersten Versuchjahr konnte bei einer Untersuchung von 95.459 artverwandten Pflanzen eine Auskreuzung des Resistenzgens auf zwei Rübsenpflanzen festgestellt werden. Im Folgejahr konnte in den Versuchsfeldern die Auskreuzung der Resistenz auf eine Acker-Senf-Pflanze nachgewiesen werden. Die an der Studie beteiligten Wissenschaftler betonen hingegen, dass keine zweite Studie eine Auskreuzung feststellen konnte, dass die Wahrscheinlichkeit einer Auskreuzung sehr gering sei, und dass die Auskreuzung in wilde Verwandte kein Problem darstelle, da Herbizidresistenz in der Wildnis keinen Fitnessgewinn bringe.[2]

Fazit: Für die Kontrolle über den Nahrungskreislauf – Monsanto kontrolliert mittlerweile 2/3 des weltweiten Handels mit Saatgut – wurde in der Erbgutkette der Nahrungsmittel herumgepfuscht. Der einzige messbare Benefit ist auf den Konten solcher Unternehmen sichtbar, sieht man von völlig gleichen Pflanzen ab. Mit der Genetic Use Restriction Technology, auch Terminatorsaat genannt, entwickelt sich diese Branche zu einer echten Gefahr für die Freiheit der Menschen. Die Folgen für die Umwelt und im Umkehrschluss auch für die Ernährung der Weltbevölkerung scheinen deutlich schlimmer als zunächst zugegeben. Die Losung hier sollte klar ein Verbot von GVO sein, und für die Landwirtschaft wieder “back to the roots”. Ohne die massive Verschwendung von Lebensmitteln für Treibstoff oder Preisstabilisierung dürfte die Ernährung auch ohne GVO gesichert sein.

Carpe diem

[1] http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13755786/Studie-bescheinigt-g
ruener-Gentechnik-Totalversagen.html


[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCne_Gentechnik#Resistenz_gegen_Glyphosa
t


Gefunden unter: http://iknews.de/2011/12/07/monsanto-und-co-totalversagen-bescheinigt-bei-g
mo/
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