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Glücksspiel: Die Nebengeschäfte

DJ INTERVIEW/bwin prüft Einsteig in Online-Zahlungsverkehr

WIEN (Dow Jones)--Die bwin Interactive Entertainment AG prüft die Möglichkeit, mit einer eigenen Tochter in den bargeldlosen Zahlungsverkehr einzusteigen. Der Online-Gaming-Anbieter könne mittlerweile auf fundierte Erfahrung im Payment-Bereich zurückgreifen. "Es stellt sich für uns die Frage, ob wir das nicht auch kapitalisieren und über ein Tochterunternehmen am Markt anbieten sollen", sagte Norbert Teufelberger, Co-CEO der bwin im Gespräch mit Dow Jones Newswires.

Den möglichen ersten Schritt in diese Richtung habe das Unternehmen in Großbritannien gesetzt. "Wir haben eine e-money-Lizenz beantragt und befinden uns in der finalen Phase", so Teufelberger weiter. Diese Lizenz könnte dann in andere europäische Länder "passportiert" werden.

E-Money oder elektronisches Geld ermöglicht dem Kunden einfache und sichere Geldtransaktionen via Internet oder Pre-Paid-Karten. Ein solches System bietet etwa die vom Online-Auktionshaus Ebay gekaufte Pay-Pal an. Alleine aus den anfallenden Zinsen ließen sich, so Teufelberger, respektable Gewinne erzielen.

Außerdem überlegen wir, ob wir die e-money-Lizenz nicht um eine Bankenlizenz in einem europäischen Land erweitern sollten", so Teufelberger. Welches Land das sein könne, sei derzeit noch nicht zu sagen. bwin verfüge jedenfalls über das notwendige technologische und organisatorische Know-how im Zahlungsverkehr.

Aktuell transferiere das Unternehmen pro Jahr rund 400 Mio bis 500 Mio EUR an Kundengeldern und biete 58 Einzahlungs- und 13 Auszahlungsformen in insgesamt 22 Währungen an. "Um möglichst unabhängig von Banken zu sein, überlegen wir das Payment eigenständig zu strukturieren", erklärte Teufelberger. Mittelfristig könnte bwin damit auch Dritten die Abwicklung des Zahlungsverkehrs über das Internet anbieten.

Für die Online-Gaming Industrie erwartet der bwin-CEO mittel- bis langfristig Wachstumsimpulse vorrangig in neuen Märkten und weniger in neuen Produkten. "Es ist kein neuer Hype wie wir ihn seit ein paar Jahren mit Poker erleben in Sicht", sagte Teufelberger zu Dow Jones. "Wir erwarten uns Wachstum in Märkten wie Asien oder Südamerika."

Daher investiere bwin in Asien jährlich 2 Mio bis 3 Mio EUR und betreibt in Peking seit einem Jahr ein eigenes Büro, um Lobbying für die gesetzliche Regelung von Online-Gaming zu betreiben. Alleine in China soll der Markt für Sportwetten rund 90 Mrd EUR groß sein. Wie lange es dauern wird bis in Asien die Rahmenbedingungen geschaffen sind, sei derzeit jedoch nicht absehbar.

Ein weiteres Land, das zukünftig von Interesse sein könnte, sei Russland. Aber auch hier sei Online wie in Asien noch kein Thema. "Wir versuchen, Online beim russischen Gesetzgeber zum Thema zu machen", sagte Teufelberger.

Am weitesten fortgeschritten sind die Vorbereitungen in Südamerika. In Mexiko und Argentinien hat bwin bereits Lizenzen bekommen und den Markteintritt bereits begonnen. Allerdings, so Teufelberger, gelte es zuvor noch die Zahlungsmodalitäten für die Kunden nohc einfacher zu gestalten.

In Europa, wo sich derzeit die Kernmärkte von bwin befinden, sieht sich das Unternehmen weiterhin mit der Auseinandersetzung um die Glücksspielmonopole in verschiedenen Ländern konfrontiert. Dabei sieht Teufelberger Rückendeckung seitens der EU-Kommission sowie dem Europäischen Gerichtshof (EuGH).

Brüssel steht in der Frage der Regulierung des Marktes hinter uns, es sind die einzelnen Mitgliedsstaaten, in denen wir die Diskussionen führen", sagte Teufelberger. In seiner Haltung bestätigt sieht sich das Unternehmen nicht zuletzt durch Grundsatzentscheidungen des EuGH sowie einzelner nationaler Gerichte.

Erste Liberalisierungsschritte soll es Teufelberger zufolge im kommenden Jahr in Spanien geben, wo Lizenzen in einzelnen Provinzen vergeben werden sollen. Auch Frankreich habe angekündigt im ersten Halbjahr 2008 Sportwettenlizenzen vergeben zu wollen.

2008 wird ein entscheidendes Jahr sein, da vor dem EuGH anhängige Verfahren aus Portugal und Deutschland in diesem Jahr entschieden werden", sagte Teufelberger. Dies sei auch der Grund, warum sich die französische Regierung jetzt bewege.

Bedenken, eine mögliche Liberalisierung würde auch dem Wettbewerb zugute kommen, hat man bei bwin nicht. "Es gibt nur einen Anbieter, der mit uns auf gleicher Augenhöhe steht", sagte Teufelberger. Die Frage werde sein, wer hat die stärkste Marke hat und wer über die notwendige Technologie verfügt.

Was passieren wird ist, dass die großen Internet-Player wie Google oder Microsoft in den Online-Gaming-Markt eintreten werden", so Teufelberger weiter. Allerdings würden es selbst diese Konzerne schwer haben, an den Technologieführern vorbeizukommen. Dies würde am ehesten über Partnerschaften oder eine Konsolidierungswelle gelingen.

Weltweit weise der Glücksspielsektor ein steigendes Potenzial auf. So hat die Organisation der Global Betting and Gaming Consultants (GBGC) in einer aktuellen Studie den weltweiten Glücksspielmarkt auf ein Volumen von 320 Mrd USD an Brutto-Gaming-Erträgen geschätzt. Diese Zahl beziehe sich laut Teufelberger aber nur auf die bereits regulierten Märkte, womit also beispielsweise die asiatischen Märkte nicht eingeschlossen wären.

Rund 4,3% oder 13,76 Mrd USD entfalle den Berechnungen zufolge auf den Online-Sektor. "Die Berater gehen davon aus, dass der gesamte Glücksspielsektor in den kommenden Jahren mit 2,7% wachsen wird, der Onlinesektor mit etwa 10%", so Teufelberger weiter.

Am dynamischsten werde dabei der Bereich Sportwetten eingeschätzt. Und dies vor allem in Europa. "Der am schnellsten wachsende Markt soll den Einschätzungen zufolge Europa sein." Knapp 70% der Sportwetten in Europa entfallen derzeit auf Fußball. Danach kommen für bwin mit einem Anteil an den Spielerträgen von 8% bis 10% Tennis sowie die amerikanischen Sportarten wie Baseball oder Basketball mit ebenfalls 10%.

Der Anteil der Sportwetten an den Brutto-Gaming-Erträgen von bwin betrug im dritten Quartal 55%, der Rest setzte sich aus Online-Poker und einer Reihe anderer Angebote zusammen. Nachdem das Unternehmen nach dem rechtlich bedingten Wegfall des US-Marktes im Herbst 2006 und dem Aus am türkischen Markt in den vergangenen Quartalen ins Trudeln gekommen war, scheint sich das Blatt im dritten Quartal gewendet zu haben.

So war einerseits das EBITDA im dritten Quartal mit 15,2 Mio EUR wieder positiv. Andererseits sei es auf Kundenseite gelungen die in den Vorquartalen rückläufigen Zuwachsraten bei den Neukunden mit Steigerung von 10% gegenüber dem Vorquartal umzukehren. Gegenüber dem Vorjahr betrage die Steigerung der Netto-Gaming-Erträge rund 22%. "Damit haben wir ein Quartal früher als geplant den Turnaround geschafft", so Teufelberger.

Gefunden unter: http://www.finanztreff.de/ftreff/news,id,27534417,sektion,nachrichten.html
1 19.11.2007 14:24 anders ist offline E-Mail an anders senden Beiträge von anders suchen
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