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Zum Ende der Seite springen Steuerparadies Deutschland 2007
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Steuerparadies Deutschland 2007

Ab heute zahlen wir keine Steuern und Abgaben mehr!

Natürlich sind Sie nicht enttäuscht, wenn Sie erkennen, dass ich mit diesem Titel versuche, Sie zu täuschen und zu manipulieren, wie Politiker es jeden Tag auf unglaublich dreiste Weise mit uns machen.

Als Bürger dieses Landes sind Sie Leid gewohnt und sicherlich ohnehin sehr skeptisch, wenn Politiker Senkungen von Steuern oder Abgaben vollmundig ankündigen. Recht so! Dabei habe ich Sie nicht einmal belogen, sondern höchstens die Wahrheit etwas versteckt, verbogen, an späterer Stelle platziert. In Wirklichkeit ist Deutschland natürlich ein Land mit unverschämt hohen Steuern und Abgaben! Aber rein statistisch gesehen ist Deutschland ab heute eine Steueroase ohne Steuern und Abgaben und das ausgerechnet ab einem Freitag, dem 13.! Der Bund der Steuerzahler gibt an, dass jeder Arbeitnehmer auf das ganze Jahr bezogen bis zum 13. Juli nur für Steuern und Abgaben an den Staat arbeitet. Letztes Jahr war dieser `Steuergedenktag` noch am 5. Juli. Erst ab diesem Zeitpunkt erlauben es Politiker und Gesetze jedem einzelnen, für sich selbst und seine Familie zu sorgen!

Bund, Länder und Gemeinden sind äußerst einfallreich, wenn es darum geht, immer neue Steuerarten und Abgaben zu kreieren. Falls es ihnen nicht bewusst sein sollte, wie und wo Sie Tag für Tag vom Staat gemolken werden, soll eine kleine, unvollständige Auflistung Ihnen diese Perversität vor Augen führen, fast siebeneinhalb Monate des Jahres nur für den Staat zu arbeiten.

Neben Bier- und Branntweinsteuer zahlen wir Lohn- und Einkommensteuer, Erbschaftssteuer, Grunderwerbsteuer, Hundesteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer, Tabaksteuer, Versicherungssteuer und da dies alles so vergnüglich ist, natürlich auch noch Vergnügungssteuer! Sollten Sie trotz dieser reichlichen Steuer auf Zinsen und Dividenden natürlich Kapitalertragsteuer oder auf Kursgewinne Spekulationssteuer.

Je nach Quelle und Zuordnung werden wir tagtäglich in ca. 40 Steuerarten abkassiert!
Dazu kommen Sozialversicherungsbeiträge und eine unfassbare Anzahl von Abgaben, meist auf Ebene der Städte und Gemeinden. Dabei dürfen wir uns glücklich schätzen, dass eine Reihe von Steuerarten im Laufe der Zeit abgeschafft wurde.

In Preußen wurde im 17. und 18. Jahrhundert das Tragen von Perücken besteuert, ebenso wurde in dieser Zeit die `Jungfernsteuer` erhoben, bei der unverheiratete Mädchen zahlungspflichtig waren. In Hannover wurde vor 200 Jahren die `Spatzensteuer` fällig, wenn keine toten Spatzen abgeliefert wurden. Die Fahrradsteuer als Vorläufer der Kraftfahrzeugsteuer wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. Erst vor ein bis zwei Jahrzehnten wurden in Deutschland Salz- und Speiseeissteuer, Spielkartensteuer, Tee-, Zucker-, Zündholz- und Leuchtmittelsteuer, die z.B. beim Verkauf von Glühbirnen erhoben wurde, abgeschafft.

Diese Informationen haben Sie zum Teil bereits den Tageszeitungen entnehmen können.
Ich möchte Ihnen wieder den Gedanken näher bringen, ob wir nicht selbst zu diesem Schlamassel beigetragen haben. Ist es nicht so, dass vielen Millionen Menschen in den letzten Jahrzehnten die Eigenverantwortlichkeit abhanden gekommen ist und immer mehr der Ruf nach der Hilfe des Staates an deren Stelle getreten ist?

Der Bund der Steuerzahler veröffentlicht jedes Jahr ein Jahrbuch, in dem er völlig unsinnige Ausgaben von 50 bis 60 Milliarden Euro dokumentiert! Werftarbeiter, Beschäftigte im Steinkohlebergbau u.v.m. wurden und werden über Jahrzehnte in unverantwortlicher Weise subventioniert, obwohl die Arbeitsplätze nicht konkurrenzfähig sind und früher oder später sowieso verloren gehen. Zahlt der Staat nicht, dann geht ein Aufschrei der Entrüstung durchs Land, es wird gestreikt oder demonstriert. Das Bauunternehmen `Philipp Holzmann` feierte 1999 sein 150 jähriges Bestehen.

Als es aufgrund von Missmanagement bis hin zur Grenze des Kriminellen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, unternahm Ex Bundeskanzler Gerhard Schröder mit Steuergeldern einen medienwirksamen Rettungsversuch. Dafür bezahlen wir heute noch mit unseren Steuern, nur `Philipp Holzmann` meldete 2002 Insolvenz an und alle Arbeitsplätze gingen verloren!

Es gibt nur eine Möglichkeit, diesen Wahnsinn zu beenden! Zeigen Sie Politikern die `Rote Karte`, wenn sie mit unseren Steuergeldern verschwenderisch und unverantwortlich umgehen! Belohnen Sie Politiker durch Wahl oder Wiederwahl, die schmerzhafte, aber notwendige Reformen anpacken! (Wie lange sollte eigentlich schon die neue Kranken-Versicherten-Karte eingeführt werden, die Missbrauch unterbindet und durch Datenbündelung und –abgleich zu Milliardeneinsparungen führt?) Wir alle zahlen die Zeche für populistische und medienwirksame Handlungen unserer Politiker! Wählen Sie keine Politiker mehr, die Versprechungen machen, Prestigeobjekte auf Pump finanzieren und Ihnen erzählen, Deutschland sei ein reiches Land und das bei 1,6 Billionen Euro Schulden ( 1600 Milliarden Euro oder 1600000 Millionen Euro).

Entscheiden Sie selbst, ob ein Staat reich sein kann, der so viele Schulden aufgehäuft hat, dass er damit 1,6 Millionen Menschen zu Millionären machen könnte.

Bei nur 5% Zinszahlung an die Gläubiger oder Zeichner dieser Staatsanleihen zahlt der Staat 80 Milliarden Euro jedes Jahr an Zinsen ohne auch nur einen Euro zu tilgen. Übrigens ist es pure Heuchelei, wenn wieder einmal einer dieser unglaublich logischen `Linken Politiker` sich über die Reichen in unserem Land aufregt. Was glauben Sie denn, wer in der Lage ist, diese Staatsanleihen in einem größeren Rahmen zu erwerben und dadurch hohe Zinseinnahmen zu erlangen? Natürlich die Reichen! Doch nicht die Arbeitslosen und die alten Menschen mit geringen Rentenbezügen!

Also machen Politiker die ohnehin Reichen noch reicher, wenn sie durch völlig wirkungslose Subventionen, Beschäftigungsprogramme und Ausgaben für einen staatlichen `Zweiten Arbeitsmarkt` weitere Schulden anhäufen. Nur, wenn wir Bürger ehrlichen Politikern mit unangenehmen Wahrheiten wieder zu mehr Einfluss und Gewicht verhelfen als populistischen und machtbesessenen, denen der eigene Vorteil wichtiger ist, als die Zukunft unseres Landes, sehe ich eine Chance, in absehbarer Zeit nur noch bis Mai oder Juni für die Belange des Staates zu arbeiten!

Gefunden unter: http://www.rp-online.de/hps/client/opini...schland/debatte
1 14.07.2007 08:41 anders ist offline E-Mail an anders senden Beiträge von anders suchen
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