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Geschrieben von räubertochter am 23.06.2015 um 08:11:

  Hessischer Innenminister für Neuausrichtung des GlüStV

In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung forderte der Innenminister Hessens, Peter Beuth (CDU): "Das jetzige Konzessionsverfahren, ja der Glücksspielstaatsvertrag selbst, muss geändert werden." Hessen ist mit der Vergabe der 20 vorgesehenen Sportwett-Lizenzen betraut. Das Vergabeverfahren stockt und steht kurz vor dem Scheitern.

Beuth ist der Meinung, dass die Beschränkung auf 20 Anbieter Kern des Problems ist. "Die Lösung dieses Dilemmas liegt nicht in einer quantitativen, sondern in einer qualitativen Konzessionierung. Will heißen: Wer sich an die Regeln hält, darf auch Sportwetten anbieten", schrieb er in der Zeitung. Er meint, Hessen bereite den Weg, dem die Ministerpräsidenten im Sinne der Ziele des Staatsvertrages und im Interesse der Steuerzahler spielend folgen könnten.

Unterstützung bekam der hessische Politiker aus Schleswig-Holstein. Dort meldeten sich der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Jörn Arp und FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki zu Wort. "Das ist das endgültige öffentliche Eingeständnis des für alle Bundesländer federführenden Ministers, dass der Glücksspielstaatsvertrag nicht umgesetzt werden kann", erklärte Arp. Kubicki erinnerte daran, das Schleswig-Holstein bereits eine funktionierende Regulierung besaß, bevor das Land dem Glücksspielstaatsvertrag beitrat.

http://www.gamesundbusiness.de/news/details/beuth-fordert-aenderung-des-gluestv-6922/


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