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Die Stadt Schenefeld kämpft um die Spielbank |
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| Die Stadt Schenefeld kämpft um die Spielbank |
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Zitat Schenefelder Tageblatt
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SCHENEFELD. Mit Bangen wird derzeit Richtung Kiel geblickt: Was planen Politik und Finanzministerium in Sachen Spielbanken? Wer bekommt den Zuschlag für das Schenefelder Casino, das Jahr für Jahr Gewerbesteuern im sechsstelligen Bereich in die Stadtkasse spült? Gestern endete die Frist, für potenzielle Käufer ihr Gebot abzugeben. Dabei konnten interessierte Unternehmer einen Preis für das Gesamtpaket, also alle fünf zum Verkauf stehenden Spielbanken in Schleswig-Holstein, oder für ein Einzelnes abgeben.
Wie viele Interessenten sich an dem europaweiten Bieterverfahren beteiligt haben und ob es überhaupt ein Angebot für das Gesamtpaket gab - das zuständige Finanzministerium in Kiel hüllt sich in Schweigen. Pressesprecher Matthias Günther erklärte gestern auf Nachfrage: "Wir haben noch keinen Überblick." Er vertröstet auf ein Gespräch in der kommenden Woche mit der dafür beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Berlin.
Während man in Kiel und Berlin prüft und sichtet, versucht Bürgermeisterin Christiane Küchenhof (SPD) Druck zu machen: In Sachen Standortsicherung positioniert sie sich deutlich. Während eines Besuchs von Landes- und Bundestagsabgeordneten ihrer Partei im Schenefelder Rathaus hob sie die Bedeutung der Spielbank für die Stadt hervor: "Ohne die Gewerbesteuern aus den Spielbankabgaben hätten wir uns beispielsweise den Bau des Forums gar nicht leisten können." Sie drängt auf eine Regelung im neuen Spielbankengesetz, das voraussichtlich im März auf den Weg gebracht wird: "Wir müssen den Standort im Gesetz zementieren", gab Küchenhof den Abgeordneten mit auf den Weg. Dass man einem privaten Käufer solch eine Regel zumuten kann, begründet sie mit Bestandsschutz.
Die Spielbank in Schenefeld mit Sitz im "Stadtzentrum" zählt zu den größten im Land. 84 Mitarbeiter werden hier beschäftigt. Die Arbeitsplätze sollen im Rahmen der Privatisierung gesichert werden, so die Vorgabe. Die Bruttospielerträge sind in den vergangenen Jahren zurückgegangen. So sank der Ertrag der Schenefelder Spielbank von 7,982 (2010) auf 7,167 Millionen Euro in 2011. Schenefeld rechnet mit einer Steuereinnahme dank Spielbank in Höhe von etwa 900 000 Euro für 2011.
Zitat off
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04.02.2012 22:57 |
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