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Wettmanipulation-keine Präventionsarbeit |
Meike
Foren Gott
 

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| Wettmanipulation-keine Präventionsarbeit |
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Hallo zusammen,
nachdem wir lesen durften, dass das Land Schleswig-Holstein zwar für eine absolute Öffnung des Sportwettmarkts und online-Glücksspiels ist, aber Präventionsarbeit unter Einbindung der dafür eigentlich zuständigen Organisationseinheiten, der Polizei, nicht vorgesehen ist, sollte man die aktuellen Geschehnisse und die damit verbundene organisierte Kriminalität sich vor Augen führen.
http://www.rp-online.de/sport/fussball/i...id_1012798.html
Gegen Simbabwe laufen derzeit Ermittlungen seitens des Weltverbandes aufgrund angeblicher Manipulationsskandale im asiatischen Raum. Die ehemalige Präsidentin des simbabwischen Fußballverbandes Henrietta Rushwaye hatte die Nationalmannschaft im Jahr 2009 zu Länderspielen in Thailand, Syrien und Malaysia geschickt, die von einem Wettsyndikat organisiert worden sein sollen. Rushwaye wurde daraufhin im Oktober des vergangenen Jahres entlassen.
http://www.ftd.de/sport/:manipulation-in...l/60074003.html
Nach Italien und Griechenland steht nun auch der türkische Fußball vor einem Scherbenhaufen. Der seit Jahren gehegte Verdacht, in der Süper Lig gehe es nicht mit rechten Dingen zu, scheint sich zu erhärten. Die zentralen Fragen lauten: Hat sich Fenerbahce den Meistertitel in der abgelaufenen Saison erkauft? Und ist der ganze türkische Fußball ein Sumpf aus Korruption sowie Macht- und Geldgier?
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,769127,00.html
In Italien wird das nationale Sportidol Giuseppe Signori von Polizeibeamten aus der Wohnung geführt und zum Verhör aufs Präsidium gebracht. Ihm wird in der über 600 Seiten langen Ermittlungsakte mehrfach der Kontakt zu vermeintlichen Hintermännern aus der albanischen Mafia unterstellt. Gemeinsam sollen sie zahlreiche Profispiele manipuliert haben.
........................
Wie weit dieser Betrug reicht, ist hingegen noch keineswegs abzuschätzen. Die Fifa ermittelt seit einigen Wochen gemeinsam mit der Weltpolizei Interpol. Aus Italien kommen Gerüchte auf, die Camorra, die russische und albanische Mafia sowie die chinesischen Triaden würden ihr Geld mit Sportwetten waschen.
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1
05.07.2011 06:58 |
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bandick

König
   
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nun also doch präventionsarbeit von seiten der fifa. ein sechs-punkte-plan sieht unter anderem zeitlich befristete zeugenschutzprogramme und amnestien für informanten vor. außerdem sollen die zusammenarbeit mit polizei und justiz verstärkt und die bestehenden präventions-, schutz- und aufklärungsprogramme regionalisiert werden.
http://www.spox.com/de/sport/fussball/in...hris-eaton.html
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2
11.01.2012 08:16 |
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Solon
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Meike
Foren Gott
 

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Hallo bandick,
welche Präventionsarbeit siehst Du für Deutschland wo genau?
Und wo siehst Du eine Zusammenarbeit mit den deutschen Strafverfolgungsbehörden? Ich konnte auch aus dem Artikel in der SZ keinerlei Hinweise sehen, dass nun beim BKA oder den LKÄ entsprechend fachkundige Dienststellen eingerichtet werden oder auch nur eine Stelle für den Bereich illegales Glücksspiel/Wettmanipulation geschaffen wurde.
Aber vielleicht hast Du noch Hintergrundinfos.
Nicht das wir uns falsch verstehen, ich finde es sehr löblich, wenn man in Asien, Australien, den USA usw. tätig wird und die FIFA Meldesysteme einführt, aber ich sehe Null-Ansatz in Bezug auf Deutschland, die hiesigen Strafverfolgungsbehörden. Wenn man ZIELE in deutsche Staatsverträge und einem Länder-Glücksspielgesetz diesbezüglich aufnimmt, sollte man sich doch mit der nationalen Ebene zuerst einmal nach m.E. auseinander setzen.
Dazu konnte ich bis jetzt NICHTS lesen!
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1260006
«Es handelt sich hier um globale organisierte Kriminalität in vielen Ländern und allen Regionen», sagte der Australier. Vom 1. Februar an werde es daher ein anonymes Meldesystem geben, an das sich Spieler, Offizielle und Funktionäre wenden können, wenn sie wegen Spielmanipulationen angesprochen wurden.
«Jede Anzeige wird von einem unabhängigen Ermittler geprüft und ausgewertet, damit wir anhand der vorliegenden Informationen handeln können», erläuterte Eaton. Über eine Hotline oder eine Internetseite sollen Informanten Hinweise geben können. Es könnten sich aber auch «Spieler und Offizielle melden, die in einer Notlage etwas Unrechtes getan haben, nun aber reinen Tisch machen wollen», so Eaton, der früher in leitender Position bei Interpol tätig war.
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11.01.2012 14:51 |
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Otten
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| Zitat: |
Original von Meike
«Jede Anzeige wird von einem unabhängigen Ermittler geprüft und ausgewertet, damit wir anhand der vorliegenden Informationen handeln können», erläuterte Eaton. Über eine Hotline oder eine Internetseite sollen Informanten Hinweise geben können. Es könnten sich aber auch «Spieler und Offizielle melden, die in einer Notlage etwas Unrechtes getan haben, nun aber reinen Tisch machen wollen», so Eaton, der früher in leitender Position bei Interpol tätig war. |
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Hört sich doch gut an und ich zumindest, kann diese Aussage von Eaton nachvollziehen.
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4
11.01.2012 15:27 |
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anders
Kaiser
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| Zitat: |
Original von Meike
... Nicht das wir uns falsch verstehen, ich finde es sehr löblich, wenn man in Asien, Australien, den USA usw. tätig wird und die FIFA Meldesysteme einführt, aber ich sehe Null-Ansatz in Bezug auf Deutschland, die hiesigen Strafverfolgungsbehörden. Wenn man ZIELE in deutsche Staatsverträge und einem Länder-Glücksspielgesetz diesbezüglich aufnimmt, sollte man sich doch mit der nationalen Ebene zuerst einmal nach m.E. auseinander setzen. |
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Auch hieraus läst sich wieder einmal erkennen, dass in Deutschland ebenfalls gravierende Mängel vorhanden sind.
Deshalb denkt man da so: Von allen anderen weiß ich immer alles und von mir nichts!
Gruß
anders
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5
11.01.2012 16:21 |
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bandick

König
   
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dazu hat der fifa-sicherheitschef doch sehr deutlich gesagt, dass er spielmanipulationen als internationales problem sieht, dass sich nicht auf bestimmte regionen begrenzen lässt. internationalität schließt nationalität aber mit ein, und so stand es zumindest im artikel: "Deswegen will die FIFA sowohl ihre Bemühungen auf nationaler Ebene als auch im internationalen Verbund verstärken."
außerdem sieht der sechs-punkte-plan doch durchaus eine verstärkung der zusammenarbeit mit polizei und justiz vor, wenn ich das richtig verstanden habe. oder?
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6
12.01.2012 08:19 |
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anders
Kaiser
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Hallo bandick,
ist es nicht so, dass wenn man unter einem öffentlichen Druck steht, sich automatisch wieder alle Türen und Tore auf Zeit öffnen und über ein Spontaninteresse eine Zusammenarbeit (auch) mit der Polizei und Justiz gewünscht wird?
Jahrelanger Stolz und Selbstherrlichkeiten können auch durch diese veränderte Situation die Bestandsfehler nicht mehr korrigieren.
Also was bringt das, wenn die Grundlagen fehlen und die Wertigkeit der Polizei und Justiz nicht gleich mit festgelegt wird? Eine Alibifunktion der Polizei und Justiz kostet doch nur Zeit und Geld.
Verwundert oder aber auch nicht mehr bin ich, wenn ich über das passive Verhalten der FIFA, DFB und DFL, etc. die vielen Sportwetten-Skandalen sehe.
Trotz des Kenntnisstandes und vieler neue Missbräuche wartet man immer nur ab.
Unabhängig von Asien, Afrika, USA, etc. sollten bzw. müssen wir uns jetzt schon auf die sichtbaren Mängel der neuen Glücksspielarten und –formen konzentrieren.
Gruß
anders
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von anders: 12.01.2012 13:57.
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7
12.01.2012 13:56 |
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Meike
Foren Gott
 

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Hallo bandick,
ich weiß nicht, wo genau Du was gelesen hast.
Kopier bitte die Zitate ein, dann wird es vielleicht deutlicher.
Ich persönlich habe nur etwas von internationalen Absichtserklärungen gelesen.
Aber mit wem soll denn hier in Deutschland irgend ein sechs-Punkte-Plan durchgeführt werden? - Wer war denn beim Aufstellen des sechs-Punkte-Plans aus Deutschland dabei?
Mit wem soll denn bei Polizei und Justiz in Deutschland zusammen gearbeitet werden?
VG
Meike
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8
12.01.2012 16:04 |
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räubertochter

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Hart durchgegriffen wird nun wohl in China. Das Land wird vom größten Wettskandal seiner Fußballgeschichte erschüttert, hohe Haftstrafen sind für 39 Beteiligte verhängt worden, darunter Funktionäre, Klubpräsidenten und Schiedsrichter. Nun fordern einige aufgebrachte Fans sogar die Todesstrafe:
http://www.welt.de/politik/ausland/artic...nktionaere.html
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9
23.02.2012 08:33 |
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